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Hallo Mai 2026 - leise, kreaftvoll und ganz bei mir

Maiglöckchen
Samstag, 2. Mai 2026

Zum vergangenen Beltane-Fest und dem kraftvollen Vollmond in Skorpion

30. April/1. Mai war in Social Media kaum zu übersehen. Überall Rituale, Deutungen, Impulse - ein regelrechter Strom an Bedeutungen, Aufklärung, Tipps und Bildern. Vielleicht gerade deshalb habe ich mich bewusst zurückgenommen...

Kein Teilen, kein Kommentieren, kein Außen. Ich habe für mich gefeiert – still, verbunden, getragen von der Kraft der Erde und der lebendigen Natur, die immer da ist.

Mit oder ohne Publikum. Mit oder ohne große Worte.

Willkommen in der Luft-Epoche

Während draußen gedeutet und eingeordnet wurde, war innen vor allem eines spürbar: Bewegung. Die großen Planeten haben ihre Zeichen gewechselt, und mit ihnen hat sich etwas Grundlegendes verschoben. Ein „Wind of Change“, der nicht sanft daherkommt, sondern kühl und rau. Nach rund 200 Jahren Erd-Epoche, in der wir uns eingerichtet haben – im Materiellen, im Greifbaren, im Sicheren – fällt es nicht leicht, loszulassen. Gewohnheiten geben Halt. Strukturen vermitteln Sicherheit. Doch genau diese beginnen zu bröckeln.

Gleichzeitig prasseln täglich Schlagzeilen auf uns ein, die kaum Raum zum Durchatmen lassen. Themen, die lange unter der Oberfläche geschwelt haben, treten nun deutlich hervor. Konflikte, Machtstrukturen, Ungleichgewichte – vieles zeigt sich unverhüllt. Es kann sich bedrohlich anfühlen, überfordernd, manchmal auch lähmend. Und doch liegt gerade darin eine unbequeme Wahrheit: Was sichtbar wird, kann nicht länger verdrängt werden.

Sturm als Rückenwind in eine neue Zeit

Die Zeiten, die vor uns liegen, wirken unruhig. Vielleicht sogar stürmisch. Aber sie tragen auch eine Notwendigkeit in sich. Eine Bewegung zurück – nicht im Sinne eines Rückschritts, sondern einer Rückverbindung. Zu dem, was trägt. Zu dem, was wesentlich ist. Zu einem Verständnis von Wohlstand, das über das Materielle hinausgeht.

Mentale Gesundheit, innere Stabilität und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten könnten zu tragenden Säulen dieses neuen Bewusstseins werden. Nicht als Trend, sondern als Grundlage. Nicht als Konzept, sondern als gelebte Erfahrung.

Vielleicht geht es auch gar nicht mehr darum, einen neuen „sicheren Ort“ zu finden, der sich so anfühlt wie früher. Vielleicht ist das Ziel kein statischer Zustand mehr. Sondern ein Weg. Einer, der sich im Gehen entfaltet. Der uns auffordert, in Bewegung zu kommen – Schritt für Schritt, auch wenn der Boden sich noch ungewohnt anfühlt.

Und vielleicht beginnt genau dort etwas Neues.

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Edition scribamater · Petra Anna Voithofer · myHoroskop.at

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